Die katholische Pfarrkirche St. Johannes Baptist ist die älteste Kirche in Jena. Ihre Ursprünge reichen in das 10. Jh. Bis zur Reformation war sie die Pfarrkirche der Stadt, später nur noch Friedhofskapelle und oft dem Verfall preisgegeben.

Nach der Schlacht bei Jena und Auerstedt schenkte Napoleon die Kirchenruine der kleinen katholischen Gemeinde, die sich um einen französischen Emigranten, den Priester Gabriel Henry, gesammelt hatte.

1813 wurde die Pfarrei wieder aufgelöst und die Seelsorge ab 1817 mit der Pfarrei Weimar verbunden. Die Wiedererrichtung der Pfarrei erfolgte im Jahre 1905. Grundlegende Um- und Ausbauten aus dieser Zeit zeugen von den Erfordernissen lebendigen Gemeindelebens.

Die katholische Gemeinde Jena gehört zum Bistum Erfurt und umfasst die Stadt Jena und alle umliegenden Orte bis nach Dornburg im Norden, Bürgel im Osten, Rothenstein im Süden und Großschwabhausen im Westen. Etwa 6.000 Katholiken wohnen in diesem Gebiet.

Weitere interessante Informationen zur Geschichte unserer Pfarrkirche und unserer Gemeinde erhalten Sie auf den in unserer Pfarrkirche aufgestellten Schautafeln. Alternativ können Sie die Inhalte der Schautafeln hier als pdf-Dateien herunterladen:  

Die Missionszeit

Die alte Johanniskirche Jena

Die Napoleonische Pfarrstiftung

Ein schwerer Anfang

Baugeschichte der Pfarrkirche St. Johannes Baptist

Entwicklung der katholischen Pfarrei Jena

Geschichte des Gemeindehauses "Gabriel Henry"

Seelsorgestellen der katholischen Pfarrei Jena

Die Geistlichen der katholischen Pfarrei Jena 

Bilder der Pfarrkirche

100 Jahre Pfarrgemeinde

Pfarreinführung Pfr. Riechel

Georg Kardinal Sterzinsky

Verstorben † 30.06.2011

In den Morgenstunden des 30. Juni 2011 hat der Herr über Leben und Tod unseren früheren Pfarrer Georg Kardinal Sterzinsky zu sich gerufen. Er wirkte von 1966 bis 1981 in unserer Gemeinde und hat sie durch Frömmigkeit, Weitblick und großes Engagement geprägt. 

Weitere Informationen zu Kardinal Sterzinsky finden sie unter:

wikipedia.de

Predigt von Bischof Joachim Wanke beim Requiem für Georg Kardinal Sterzinsky in der Berliner Hedwigskathedrale

Danksagung

Msgr. Dr. Karl-Heinz Ducke

Verstorben † 12.07.2011

Am frühen Morgen des 12. Juli 2011 ist unser früherer Pfarrer, Monsignore Dr. Karl-Heinz Ducke, dem Ruf des ewigen Vaters gefolgt und hat sein Leben zurück in die Hände Gottes gelegt. Er verstarb, geschwächt nach schwerer Krankheit, versehen mit den Heiligen Sakramenten der Kirche und im Beisein treuer Wegbegleiter.

Über zwanzig Jahre erstreckte sich seine Hirtenaufgabe hier in Jena. Zuerst als Kaplan und als Gemeindepfarrer von 1991 bis 2010 hat er die Gemeinde in Gebet, Frömmigkeit und selbstlosem Einsatz geprägt. Dabei hat er die Gemeinde auch durch die Herausforderungen des Zusammenwachsens nach der Wiedervereinigung geführt und die Veränderungen von Stadt und Gemeinde zur modernen Großstadt pastoral begleitet und gestaltet. Darüber hinaus galt auch sein vielfältiges Engagement der kirchlichen Bildungsarbeit, seiner Tätigkeit als Domkapitular und an der Schnittstelle zwischen den Kirchen und den Medien. Der Herr lohne Pfarrer Karl-Heinz Ducke seinen treuen Dienst in unser Gemeinde und nehme ihn auf in die Gemeinschaft der Heiligen im Himmel.

Pfarrer Ducke wurde am 19. Juli 2011 auf dem Jenaer Nordfriedhof beigesetzt.

Weitere Informationen zu Msgr. Karl-Heinz Ducke finden Sie unter:

wikipedia.de

Predigt von Pfarrer Carsten Kämpf, Weimar, im Requiem für Domkapitular Msgr. Dr. Karl-Heinz Ducke

Danksagung