Herzlich Willkommen in der katholischen Pfarrei "St. Johannes Baptist" Jena.

Liebe Gemeindemitglieder,
seit einigen Monaten können wir wieder Gottesdienste feiern. Die einzelnen Kirchen sind jetzt nicht mehr auf eine starre Vorgabe von 30 Personen festgelegt, sondern die Größe der Kirche gibt die Anzahl der Sitzplätze vor:

     Pfarrkirche St. Johannes Baptist Jena            64 Plätze

                                                 (Plätze 1-45 im Kirchenschiff, Plätze 46-64 auf der Empore)

     Kirche St. Bonifatius Apolda                              30 Plätze

     Kirche St. Marien Camburg                                28 Plätze

     Kirche St. Johannes Evangelist Bad Sulza      28 Plätze

Weitere Informationen zu den Rahmenbedingungen finden Sie unter "Aktuelles - Reservierung für Sonntagsgottesdienste".

Wenn weniger Gottesdienstbesucher kommen können als möchten, dann müssen wir das organisieren, damit jeder, der zum Gottesdienst kommt, auch sicher ist, dass für ihn ein Platz reserviert ist.

Seit 29.04. gibt es unter „Aktuelles – Reservierung für Sonntagsgottesdienste“ eine Möglichkeit, sich für die Sonntagsgottesdienste im Mai einzutragen. Das gilt für alle drei Kirchen unserer Pfarrei in Jena, Apolda und Camburg. Schauen Sie dort nach und tragen Sie sich ein.

Wenn Sie aber nach wie vor nicht für jeden Sonntag einen Platz bekommen können, dann feiern Sie den Sonntag am Fernsehen die Hl. Messe mit. Auf alle Fälle gibt es an allen Wochentagen zu den Gottesdiensten in unserer Pfarrei ausreichend Plätze, die Sie gern nutzen dürfen.

Ihnen allen Gottes Segen!
Pfarrer Stephan Riechel

Aktuelles

Geistlicher Impuls

Von Drachen und Patronen

Das älteste Siegel der Stadt Jena stammt aus dem Jahre 1382 und zeigt bereits den Erzengel Michael, den Patron der Hauptkirche, der einem Drachen die Lanze in den Rachen stößt.

Als die Landgrafen von Thüringen die Stadtherrschaft von den Lobdeburgern übernahmen, wurde zusätzlich der Löwenschild aus dem Wappen der Meißner ins Siegel aufgenommen.

Als Vorbild für das seit 1975 gültige Wappen diente ein altes Siegel, das im Jahre 1625 eingeführt worden war.

Am 29. September feiern wir das Hochfest unseres Stadtpatrons, des Heiligen Erzengels Michael.

Engel, die Boten Gottes weisen auf Gottes Größe und seine Unverfügbarkeit hin und zeigen zugleich auch die Nähe zu den Menschen.

„Michael“ bedeutet im Hebräischen: Wer ist wie Gott? Einige Male kommt er in der Heiligen Schrift vor, so im Buch Daniel und im Buch Judith und natürlich beim Weltgericht im letzten Buch des Neunen Testamentes.

Wir dürfen auch die Engel in diesen gerade sehr krisenreichen Zeiten um Hilfe bitten und auf ihr Weggeleit zählen. So ist Michael seit dem Mittelalter auch der Patron unseres deutschen Volkes, das in den kommenden Wochen den 30. Jahrestag seiner Wiedervereinigung begehen darf.

Ist dies nicht ein sichtbares Zeichen der Führung Gottes durch die Geschichte und zugleich ein Anlass einzustimmen in das große Lob der Engel, die stets Gottes Angesicht schauen dürfen?

Bleiben sie behütet und begeleitet von seinen Engeln

Das wünscht Ihnen Pfarrer Michael Ipolt, Klinikseelsorger